Skiweekend
26.03. / 27.03.2011 Arosa
Pünktlich am Samstag morgen um 06.45 Uhr besammelte sich eine kleine Gruppe von 12 Leuten aus der Sparte des Teamfits zum alljährlichen Skiweekend. Mit drei voll bepackten Autos düsten wir los in Richtung Chur und nahmen die 365 Kurven nach Arosa mit links. Eine kleine gemütliche Jugendherberge inmitten Arosa nannten wir für eine Nacht unser Zuhause. Zu diesem Zeitpunkt haben einige ihr Hirn abgegeben und folgten nur noch den Anweisungen des so genannten Alpha-Tieres (gäll Tobi). Nach einem kurzen check.in und Fragen wie «was söli alegge», «wo isch bushaltestell», «ewnn gets znacht», «wer zieht mis bett a» oder «wer bin ich überhaupt» standen alle ausgerüstet bei sommerlichen Temperaturen an der Bushaltestelle Richtungen Mountain. Top motiviert erklommen wir eine gute halbe Stunde später die Aroser Bergwelt mit einem etwas gewöhnungsbedürftigten Sessellift (auch Beinstrecker genannt).
Ein zwei oder auch drei Abfahrten später sahen sich dann einige auch schon den angebrochenen Tag sitzend oder liegend in der Beiz zu verbringen (*Anmerkung der Redaktion: Markus Z. - 'für Samstag/Sonntag 3 Abfahrte axeit, 2 gmacht, Differenz 1'). Andere erprobten sich im Sulzschnee fahren bei doch ganz passablem Wetter. Einige Spätzlipfannen und Apfelstrudels mit Vanillesauce später, nahmen wir die Talabfahrt, welche sich als Wasserrutsche ebenfalls hätte eignen können, in Angriff und landeten mitten im Dorf. Was bietet sich da besser an als sogleich in's après-ski zu trödeln?
Es wurden überaus hochstehende Gespräche geführt, gelacht und das eine oder andere Bierchen (zuviel?) getrunken, bis wir uns entschieden das Znacht wohl doch in Ski-Klamotten zu uns zu nehmen. Andernfalls hätten wir uns wohl mit dem Pizza-Service vergnügen müssen. Knapp aber pünktlich gab es für alle ein feines, jugendherberge-gerechtes Znacht.
Keine Zeit zum Ausruhen, das Aroser Nachtleben erwartete uns. Nachdem alle ihre verlegten Necessaires und Portemonnaies wieder hatten und nach frisch geduscht und/oder parfümiert rochen, schlenderten wir los ins LOS :) (das IN-lokal von Arosa). Zumal wir noch einige Küken dabei hatten und alles «lieb luege» beim Türsteher nichts nutzte, teilten wir uns auf in zwei Gruppen. Die «Alten» vergnügten sich beim garantierten ich-hab-ein-tinitus-konzert, die Restlichen beschlagnahmten zwei Häuser weiter eine Bar ohne Türsteher.
genug zu trinken gab's wohl überall und so traf man sich wieder in der Bar zum gemeinsamen Abschluss-Schlummi.
Die Müdigkeit machte sich bei den einen oder anderen schon bald breit und angesichts der Uhrenumstellung in dieser Nacht erreichten wir eine doch ganz passable Zeit um nach Hause zu kehren.
Massenlager..Geschnarche..Fenster auf Fenster zu..Geschnorr....uuuund 6 Stunden später begrüsste man sich am reichhaltigen Zmorgebuffet. Die Nacht schienen alle mehr oder weniger unbeschadet überstanden zu haben. Gestärkt und sportlich wie wir sind, einigten wir uns mit wenigen Ausnahmen (welche sich einen Liegestuhl zu einem stolzen Preis gönnten) darauf, erneut den Sulzschnee in Angriff zu nehmen. Das Wetter war ordentlich und ermöglichte uns mehrere Sonnenstrahlen einzufangen. Am Sonntag plagten einige wohl noch etwas den nächtlichen Kater.
Hochleistungssport wurde definitiv nicht mehr betrieben, aber gemütlich war’s.
Um 16.00 Uhr besammelten wir uns zur gemeinsamen Rückfahrt ins Unterland. «Kannst du mal das Fenster aufmachen» und bleiche Gesichter inklusive landeten wir zwei stunden später wohlbehalten in Tägerig...alle bis auf ein kleines schwarzes Auto, welches sich entschied noch einen kleineren Umweg zu fahren.
Ich glaub man kann sagen, es hat sich wieder einmal gelohnt und wir würden uns sehr freuen auch mal Gesichter einer anderen Sparte begrüssen zu dürfen, an unserem doch schon legendär gewordenen Skiweekend.
Hasta luego,
Anschiiii
