Skiweekend 2012
24./25.03.2012, Saanenmöser/Gstaad
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Es war einmal...
Ein ganzer Haufen sportbegeisterter junger und dieses mal auch etwas älterer SVT’ler, welche sich um halb sieben mehr oder weniger verschlafen auf dem Kiesplatz Tägerig besammelten. Unser Organisator Basti zählte seine „Schöffli“ durch und heuschte von allen „Batzeli“ als es dann pünktlich um viertel vor sieben mit 2 gemieteten Büsslis und 2 Büsslischofförs losging Richtung Saanenmöser.
Philippe hatte das grosse Los gezogen einige von uns mit einem Export Büssli, welches seine letzte Fahrt (zu Recht wie sich herausstellte) mit uns genoss, nach Saanenmöser zu kutschieren, Zimpi kämpfte derweilen ein klein wenig mit der Tempo Limite auf der Autobahn (wir waren wohl etwas schwer).
Nach einer kurzen „Bisi-Pause“ auf der Raststätte wo auch welche sich besammelten, die mit den privaten Autos unterwegs waren, trafen wir alle gemeinsam zweieinhalb Stunden später in Saanenmöser ein, wo wir auch schon vom Hotelschofför empfangen wurden (so viele Schofförs).
Nun hiess es Gepäck ausladen umziehen und umladen in den Hoteljeep. Alle bis auf einen hatten damit keine Schwierigkeiten und an dieser Stelle entschuldige ich mich gleich nochmals für den vergessenen Koffer von Sven auf dem Kiesparkplatz in Tägerig in meinem zuhause gebliebenen Auto.
Improvisieren war angesagt, mit gemieteten Schuhen, ausgeliehener Kappe, Handschuhen und Brille (Gott sei Dank war das Snowboard mit von der Partie) ging es mit leichter Verzögerung dann doch auf die Piste.
Mit leichten Anfangsschwierigkeiten was das Gondeli betraf (Adrian kann davon ein Lied singen), fanden wir uns bei strahlend blauem Wetter auf dem Berg wieder. Einige Abfahrten später traf man sich zum gemeinsamen Mittagessen mit denjenigen, welche sich den Tag lieber etwas gemütlicher in der Beiz gestalteten oder den Kinderhütedienst übernahmen. Gefahren wurden doch einige Pistenkilometer am Samstag inklusive dem Genuss von ausserordentlich gutem Sulzschnee. Da sich die gemütliche herzige Après Ski Bar ziemlich genau neben dem Hotel befand und 14-mal umfallen definitiv reichte um nach Hause zu kehren, fiel die Entscheidung nicht allzu schwer wo man das „Après-Bier“ zu sich nahm.
Nah dies na leerte sich die Bar und musste dem Hotel eigenen Spabereich weichen. Da im Whirlpool nicht alle gleichzeitig Platz fanden, genoss der eine oder andere halt noch ein Bierchen mehr. Nachdem alle Saunagänger, Whirlpool-Liebhaber, Duftraum-Schnüffler oder Liegestuhl–Lieger ihr Abendprogramm absolvierten, traf man sich zum gemeinsamen Nachtessen im Hotel wieder, an welchem sich nun auch die später eingetroffenen Volleyballer beteiligten, welche zuvor in Tägerig leider noch erfolglos einen Match bestritten.
Sven war dankbar, als sein Koffer nun verspätet, dank einigen telefonischen Organisationen doch noch eintraf. Das „Chäs-Fondue“ legte nahezu alle flach, sodass der „Ausgang“ gar kein Thema mehr war und man den „Schlummi“ an der Hotelbar oder im Kaminzimmer genoss und den Tag Revue passieren liess.
Um ca. 1:30 hatten sich auch die letzten Diskussionspartner in ihre Hotelzimmer verabschiedet, sodass alle pünktlich zur umgestellten Uhr am Morgentisch erschienen.
Einer kam etwas verspätet, nach einer kurzen Suchaktion seines Helmes, der Brille seiner Kappe und den Handschuhen welches Samstagabends einfach spurlos verschwanden. Die Kappe fand sich im Schnee wieder, der Rest blieb verschwunden. Gerade als wir nach einem herrlichen Frühstück aufbrechen wollten zur erneuten Sulzfahrerei, kam ne nette Hoteldame marschiert und streckte Tobias seinen Helm, die Brille und Handschuhe hin mit den Worten: „haben wir im SPA-Bereich gefunden“ ich werde das ganze nun nicht weiter kommentieren.
Eine nun doch etwas mickrige Gruppe unseres Sportvereins, ich betone Sportverein, nahm den Berg erneut in Angriff, die daheim Gebliebenen schafften es nur noch gerade bis auf die Hotel Terrasse wo man sich einige stunden später zum erneuten Mittagessen bräunen und “schnacken“ traf. Die Verlockung, sich einen Brillen-Abdruck zu holen, war wohl nachmittags doch für die meisten zu gross.
So waren wir noch zu viert unterwegs, exkl. den Volleyballerinnen, welche wir auf der Piste kreuzten und dank den unbekannten Dresses nicht mal erkannten und trotzten gemeinsam dem immer nasser werdenden Sulzschnee. Um 16:00 Uhr traf man sich wieder in der altbewährten Après–Ski Bar und genoss gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen bevor es wieder ins Unterland ging. Gelacht und genossen wurde in vollen Zügen und schlussendlich kamen wohl alle auf ihre Kosten...
Ein grosses Dankeschööön an Basti für’s Organisieren und an unsere Busschofförs welche uns wohlbehalten nach Tägerig zurück chauffierten.
Man gedenke ebenfalls unserem roten Export-Büssli.. wo mag es wohl nun sein :- )?
Schön war’s, bis nächstes Jahr...
Hasta luego äinschiiii
